Honig aus Köln am Rhein und dem Rheinland


Willkommen in der kleinen Hobby-Imkerei "Rheinblüte".  Aktuell 12 Völker sammeln im Kölner Stadtgebiet und Rhein-Sieg-Kreis Pollen und Nektar.  Die Imkerin verarbeitet diesen Honig rein biologisch und achtet auf eine möglichst wesensgemäße Bienenhaltung.

In diesem Blog wird über das Bienenjahr in einer kleinen Imkerei berichtet.

Grooming

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Radiointerview

Christina Löw von RadioKöln war da und hat die Imkerin interviewt. Was hat es auf sich mit dem Frauenimkerkurs? Und wie kommt man eigentlich zur Biene? Die Sendung ging am 06.06.2019 über den Äther. Hörst Du hier:

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Der Frauenimkerkurs im WDR!

Die wunderbare Manuela Klein von der WDR Lokalzeit Köln hat den Imkerinnenkurs in Köln-Chorweiler besucht. Am 29.04.2019 ging die Sendung über den Bildschirm. Vielen herzlichen Dank, liebe Manuela. Es war ein toller Tag mit Dir!

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Durchlenzung

Jetzt im Frühjar - im Lenz - vollzieht sich die sogenannte Durchlenzung des Bienenvolkes, der große Massenwechsel vom Wintervolk hin zum Sommervolk. Eine faszinierende und kritische Phase, die vor allem von einer ausreichenden Futterversorgung abhängt. Die letzten Depots der Wintervorräte gehen nun allmählich zuende, die Natur liefert hoffentlich ein erstes Nahrungsangebot. Vor allem Pollen wird nun dringend benötigt für die Aufzucht der ersten Generation an Sommerbienen. Weiden und Schlehen sind jetzt wichtige Pollenlieferanten und gehören zu den ersten großen Trachten im Jahr.

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Saisonstart

Die Weide bringt die erste große Pollenversorgung im Frühjahr.
Polleneintrag am Flugloch. So muss es sein.

Der Nachteil des Imkerinnen-Daseins ist, dass Arbeiten, die anstehen, nicht verschoben werden können. Auch nicht bei fetter Erkältung. Und wenn die Saison beginnt, muss die Imkerin ran. Die Bienen nehmen keine Rücksicht auf Befindlichkeiten oder Termine.

Am vergangenen Wochenende war es soweit: Saisonstart. Andere Imker hatten bereits in der frühlingshaften Woche im Februar ihre Völker ausgewintert. Das war mir noch zu früh, somit hatte ich die Kisten noch zu gelassen und den Damen noch einige Imkerinnen-freie Tage gegönnt.

Natürlich musste das Futter kontrolliert werden und auch habe ich den Völkern den ersten Baurahmen gegeben. Man weiß ja nie, wann der Bautrieb in Gang kommt. Nun, bei den Kölner Völkern hat er bereits eingesetzt, wie ich nun sehen konnte. Auch sind schon Drohnen in den Völkern und die Königinnen bereits voll in Eilage. Tatsächlich sind auch alle Königinnen durch den Winter gekommen. Das sieht die Imkerin schon am Flugbetrieb. Entweder da ist "Zug" drin, oder eben nicht. Und dann ist in aller Regel auch keine Chefin anwesend.

 

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Apisticus 2019

Auf der Apisticus.
Auf der Apisticus.

 Am letzten Karnevalssamstag musste ich der Domstadt und dem rheinischen Wahns... ähm Frohsinn dann doch mal entfliehen. Und zwar ins Münsterland, genauer nach Münster, auf die Imkermesse Apisticus. Diese steht in jedem Frühjahr auf dem Imkerjahresplan, doch bisher hatte ich es noch nie geschafft. Und da ich eh die Vereinsfahrt dorthin für den Kölner Imkerverein geplant hatte, erschien es mir ganz praktisch, auch selber mitzufahren.

 

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Hummelrettung auf dem Ceranfeld

Zuckerwasser schmeckt halt!
Frau Hummel

Und fast jedes Jahr im Frühling krabbeln sie mir vor die Füße. Geschwächte Hummelköniginnen, die sich von den warmen Temperaturen und ersten Sonnenstrahlung aus ihrem Winterbau locken lassen. Wenn Sie den Winterschlaf erstmal beendet haben, dann müssen sie möglichst schnell ein Nest finden, in welchem sie ihren Hofstaat aufbauen können. Wenn die Suche jedoch zu lange dauert, verlassen sie die Kräfte. So auch in diesem Jahr wieder, nur rund 4-6 Wochen zu früh.

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Das Scharren mit den Hufen

Die Winterpause neigt sich dem Ende. Noch rund 6 Wochen, dann startet die neue Saison. Nun wird´s auch langsam Zeit, denn die Imkerin wird unruhig und beginnt mit den Hufen zu scharren.

 

Bald geht´s wieder los.
Bald geht´s wieder los.
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Kopfschütteln

Köln
Köln

In der vergangenen Woche wurde im Abenteuer- und Forschermuseum Odysseum der Umweltschutzpreis der Stadt Köln verliehen.

In zwei Kategorien (Allgemeiner Umweltschutzpreis, sowie der Umweltschutzpreis für Kinder-, Jugend- und Schulgruppen) wurden insgesamt acht Preisträger ausgezeichnet.

Was mich als Imkerin natürlich sehr freut ist der 2. Platz der Arbeitsgruppe Wildbienen Freiluga für ihren Beitrag "Wildbienenschutz in der Freiluga: Konzeption und Maßnahmen". Denn, wir erinnern uns, noch im Sommer hatte OB Reker angekündigt, Köln wolle "Bienenfreundliche Stadt" werden.

Beim Blick auf die Preisgelder wird wohl manch einem Naturschützer jedoch schnell das Lachen im Halse stecken bleiben.

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Advent

Rähmchen im Kuntzschhoch-Maß
Rähmchen im Kuntzschhoch-Maß

Vorweihnachtliche Arbeiten einer Imkerin:

Nix Plätzchen backen, sondern Rähmchen zusammen kloppen für die kommende Saison. Dies sind die Rähmchen für die Bienenbox, im Kuntzschhoch-Maß. Eine der beiden Trogbeuten, die auf dem Lehrbienenstand stehen, brauchen im nächsten Jahr einen Wachswechsel. Also alte Rähmchen raus, einschmelzen, neue Rähmchen rein.

Ich bin großer Fan des Schiffchenprofils im Oberträger, damit haben die Bienen einen guten Ansatz für den Naturwabenbau. Über die Weihnachtstage stehen außerdem noch Wachsarbeiten an. Dann werde ich das Schiffchenprofil noch mit Flüssigwachs bestreichen, damit es da zwischen Bienen und Imkerin auch keine Missverständnisse gibt. Sonst könnte das Ergebnis ggf. etwas wirr aussehen und dann heißt es nachher auf bienisch: „Imkerin, das hättest Du uns mal vorher sagen müssen.“

 

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Die Imkerin im Portrait

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Köln ist ein Dorf!

Die Jungimkerin mit ihrem ersten Bienenvolk.
Die Jungimkerin mit ihrem ersten Bienenvolk.

Da geht man ahnungslos auf die Weihnachtsfeier des Imkervereins ins Brauhaus, will sich eigentlich nur den Bauch vollschlagen und gemeinsam mit den Vereinskollegen das letzte Jahr Revue passieren lassen und dann das:

Am Buffet steht mir plötzlich ein netter Herr gegenüber mit einem Umschlag in der Hand, darauf steht "Kerstin". Er hält ihn mir entgegen, und irgendwie kommt mir der Typ bekannt vor.  Ich stelle meinen Pudding kurz zur Seite, öffne den Umschlag und ziehe einen USB-Stick und ein Foto von mir heraus. Darauf bin ich zu sehen, wie ich mein allererstes Bienenvolk vor einigen Jahren mit der Schubkarre zu meinem Auto fuhr.

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Einwinterung

Endlich. Nächste Woche sollen die Temperaturen deutlich sinken. In den letzten Wochen war es noch so warm, dass an Einwinterung nicht zu denken war. Bei gut 20 Grad sind die Damen noch munter geflogen. Manch ein Volk war noch deutlich in der Brut, so dass Varroa sich nochmal zurückgemeldet hat.
Aber nun mache ich überall den Laden dicht. Eine letzte Überprüfung der Futtervorräte, Mäusegitter vor die Fluglöcher und die Jungvölker bekommen noch ein warmes Strohkissen.
Einen schönen Winter, die Damen.


Herbstkollektion

Die neue Herbstkollektion ist da!
Biene trägt aktuell wieder orangene Pollenhöschen, trés chic. Sie stammen möglicherweise vom Efeu, vielleicht auch von der Schafgarbe oder vom Spargel. Nach der wochenlangen Hitze kommt nun endlich wieder Futter aus der Natur in den Bienenstock. Das kurbelt das Brutgeschäft nochmal etwas an, kurz vor der Einwinterung. Nicht mehr lange, dann ruht alles.

Pilotprojekt

Projektstart mit Anprobe der Imkeranzüge
Projektstart mit Anprobe der Imkeranzüge

Mit ein wenig Stolz kann ich sagen, Teil eines Pilotprojektes zu sein.

Seit letztem Jahr bin ich bereits in der Jungimkerausbildung tätig, nun ist ein weiteres Projekt dazugekommen: "Imkern in der Nachbarschaft" lautet die gemeinsame Aktion von HonigConnection, Initiative des Kölner Imkervereins von 1882 e.V.  und der Kölner Wohnungsbaugesellschaft GAG Immobilien AG.

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Neue Wege

Ende Juni hatte es mich nach Kirchhain/Hessen verschlagen, in die heiligen Hallen des Bieneninstitus des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen. Auf der Suche nach neuen Wegen in der Varroabehandlung war ich auf das Tagesseminar "Biotechnische Varroabekämpfung" aufmerksam geworden, welches mich sehr inspiriert hat und von dem ich Euch gerne berichten möchte.

 

Zunächst einmal: Kirchhain ist ein sehr grünes, sauberes und etwas verschlafenes Nest im Marburger Land. Wenn man direkt aus der Großstadt kommt, fühlt man sich leicht verloren, aber als ehemaliges Landei lasse ich mich immer wieder gerne auf das etwas gemächlichere Tempo der Provinz ein. Kaffeetrinken und Rieseneisbecher wegputzen, damit habe ich meinen Besuch in Kirchhain begonnen.


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Der erste Schwarm der Saison

Meine sehr provisorische, aber gut einsetzbare Schwarmfangkiste.
Meine sehr provisorische, aber gut einsetzbare Schwarmfangkiste.

Ende April in Köln. Die Schwarmzeit hat offiziell begonnen.

Heute Mittag gegen 13 Uhr wurde ich angerufen: „Frau Kopp, Sie sollten mal vorbeikommen. Hier sind so viele Bienen…“

Mir war sofort klar, was gemeint war. Am Montag hatte ich bei der Durchsicht des Volkes schon gesehen, dass die Damen dabei waren die Koffer zu packen. Die Hutschachteln wurden schon vom Dachboden geholt. Alles klar, dachte ich mir, ein paar Tage sind noch Zeit. Am Freitag kannst Du dann mit Deinen Imkerschülern das Volk in einen Brutling und Flugling teilen. Hatte ich noch nie vorher gemacht, also mal ausprobieren.

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Pollenhöschen

Ende März in Köln-Buchheim. Milde 13 Grad und Sonnenschein. Die drei Völker fliegen um die Wette und tragen gelben Pollen ein. Mit großer Wahrscheinlichkeit stammt er von der Weide, der ersten großen Tracht im zeitigen Frühling.

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Pummelhummel

Jeden Tag eine gute Tat. Was war heute dran? Ach ja richtig, Hummelkönigin retten.

Und schon krabbelte sie mir über den Weg, als ich nach Feierabend auf dem Weg zum Auto war. Schon deutlich geschwächt kroch sie über den Boden. Ich hielt ihr meinen Finger hin und sofort krabbelte sie in die warme Hand.

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Die große Reinigung

Die Zugvögel sind über Köln geflogen.
Die Zugvögel sind über Köln geflogen.

Es ist der 4. März. Gestern lag noch Schnee in Köln und im Bergischen Land. Und heute war er plötzlich da, der Frühling! Die Kraniche sind in ihrer typischen V-Formation übers Land geflogen und haben ihren gurrenden Gesang zu uns Menschen hinunter geschickt, als ob sie uns zurufen wollten „Wir sind wieder da und bringen den Frühling mit!“ Ein Naturschauspiel, das mich jedes Jahr aufs Neue tief berührt.

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Vor der Auswinterung

Das Volk sitzt über 7 Wabengassen.
Das Volk sitzt über 7 Wabengassen.

Ende Februar in Köln. Die Bienen sind nur noch wenige Wochen von der Auswinterung entfernt. Dezember und Januar waren ungewöhnlich mild, so dass fast alle Völker schon wieder ausgiebig brüten. Das kostet Futter. In dieser letzten Etappe vor dem Frühling muss die Imkerin sicher stellen, dass die Futtervorräte reichen. Nicht, dass die Völker noch in den letzten Wintertagen verhungern. Das wäre absolut tragisch. Für den Imker bedeuten verhungerte Völker nicht weniger als die rote Karte, denn es ist oftmals sein eigenes Verschulden. 

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Superjeile Zick!

Die Imkerin war auf der Piste!

Im normalen Leben eher Teilzeit-Karnevalistin, habe ich mich hinreißen lassen und bin erstmals in einer der Fußgruppen auf dem Rosenmontagszug mitgegangen. Und das direkt in Köln! Und ich muss sagen: Es war „ne superjeile Zick“!


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Aktivistin!

Die "letzte Biene" wird zu Grabe getragen.
Die "letzte Biene" wird zu Grabe getragen.

Ende Januar, Mittwochmorgen 09:30 Uhr in Leverkusen, an einer Bushaltestelle nahe des Bayerwerkes. Es gibt gemütlichere Orte. Trotzdem habe ich mir einen halben Tag Urlaub genommen und mich bei Wind und Schmuddelwetter in die Bayer-Stadt gequält. Denn es gibt was zu sagen!

Die "Hochzeit" von Bayer und Monsanto ist weltweit Thema. Welche Auswirkungen sie für Mensch und Natur rund um den Globus haben wird, kann man heiß diskutieren. Mit dem Rückgang der Artenvielfalt werden mittel- bis langfristig auch unsere Bienen verschwinden. Kürzlich habe ich eine Einschätzung gelesen, die davon ausgeht, dass in rund 10 Jahren die wildlebenden Bestäuber alle verschwunden sein werden. Das lässt mich richtig schaudern. Unsere Honigbienen werden länger aushalten, aufgrund der Fürsorge durch die Imker. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch sie nicht mehr summen, wenn nicht unmittelbar die Agrarwende kommt.

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Obfrau

Wo geht´s hin?
Wo geht´s hin?

Wenn mir jemand vor 10 Jahren erzählt hätte, dass ich mal dem Alt-Herren-Hobby Imkerei nachgehe, und dann auch noch Vereinsmeier werde, ich wäre vermutlich in schallendes Gelächter ausgebrochen.

Aber wie sagt der Kölner? Et kütt wie et kütt. Und unverhofft kommt bekanntlich oft.

Nun, bereits seit letztem August bin ich zusammen mit meiner Kollegin Anne für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kölner Imkervereins von 1882 e.V. zuständig. Kürzlich wurde es auf der Jahreshauptversammlung noch hochoffiziell verkündet. Ich bin nun „Obfrau“, ein Wort, das ich vermutlich erst dreimal in meinem ganzen Leben verwendet habe.

Und es macht einfach nur Spaß. Texte schreiben, Fotos machen, Socialmedia und in den Fachzeitschriften berichten. Und das alles zu einem Thema, das mich völlig „gepackt“ hat und immer größer für mich wird. Ich bin sehr gespannt, wo die Reise noch hingeht.

 

Winterbehandlung

Ergebnis der Windeldiagnose
Ergebnis der Windeldiagnose

Im Winter steht die Restentmilbung der Bienen an.

Rund 3 Wochen nach dem ersten Frost sind die Völker in aller Regel frei von Brut. Dann herrschen optimale Bedingungen für eine erfolgreiche Behandlung. Brutfreiheit lässt sich über die Windel per Diagnose überprüfen. Dazu muss der Stock nicht geöffnet werden.

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Wutimker

Leserbrief
Leserbrief

Die Imkerin hat mal verbal auf den Tisch gehauen! Manchmal muss das sein.

Im Kölner Süden sind in den letzten Wochen 300 Bäume gefällt worden. Für die neue Nord-Süd-Verbindung der KVB, welche auch schon für den Einsturz des Stadtarchivs gesorgt hat. Zwei Menschen sind damals ums Leben gekommen. Die Medien hatten bundesweit berichtet.

Das Projekt ist aber noch lange nicht beendet und sorgt weiterhin für Ärger und Unmut. Die Baumfällungen sind ein sehr emotionales Thema. Ich bin selber vor Ort gewesen und habe den Baumknacker erlebt. Das lässt niemanden kalt.

Ausrichten konnte man leider nichts, denn die Aktion wurde von Polizei und Sicherheitskräften gut gesichert.

So blieb mir nicht mehr, als meine Wut in Worte zu fassen. Der Kölner Stadtanzeiger hat sie am 06.11. gedruckt. Vielen Dank.

 

Azubiene

Äpfel über Äpfel
Äpfel über Äpfel

Lang ist´s her, dass die Imkerin zuletzt die Schulbank gedrückt hat. Nun war wieder ordentlich Sitzfleisch gefragt, denn am letzten Wochenende begann die Ausbildung von 20 neuen Obstbaumwarten.

In der Biologischen Station Rhein-Sieg-Kreis in Eitorf wurden sie uns dann auch alle um die Ohren gehauen: Baumanns Renette, Dülmener Rosenapfel, Finkenwerder Prinzenapfel, Geflammter Kardinal, Westfälischer Gülderling und und und...

Jeder Apfel mit eigenem Aussehen, eigener Baumform, eigener Kernform und natürlich seinen eigenen Vorlieben bzgl. des Standorts.

Unsere Dozentin war Dipl.-Biologin Barbara Bouillon von der Biologischen Station. Und sie hat sie alle drauf gehabt: rund 200 Apfelsorten, die alle im Seminarraum ausgestellt waren.  Was mich sehr tröstet: die Sortenbestimmung ist zum Teil auch für die Profi-Pomologen recht knifflig.

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Herbstsonne

Spätherbst im Bergischen Land. Die letzten Tage waren kühl und feucht. Da steckt keine Biene mehr die Fühler zum Flugloch raus. Heute jedoch gab es um die Mittagszeit nochmal richtig Sonne bei angenehmen 14 Grad. Und schon sind sie alle wieder da! Die Jungbienen fliegen sich ein, die Sammlerinnen finden sogar jetzt noch Pollen und kommen schwer beladen zurück. Andere nehmen einfach nur ein Sonnenbad an der Stockwand. Und die eine oder andere Wespe versucht, sich unter´s Volk zu mischen. Nicht mehr lange, dann ruht alles.


Der Apfel fällt nicht weit ...

... vom Stamm. Das kann ich bestätigen.

 

Die Imkerin hat in diesem Herbst ausnahmsweise mal keinen Honig geerntet, sondern Äpfel. Auf einer riesigen Streuobstwiese in Königswinter-Oberdollendorf haben wir, die Anfänger, zusammen mit den Profis den ganzen Tag über zig Apfelbäume beerntet. Fallobst, Pflückobst, Schüttelobst. Rheinischer Winterrambour, Ananasrenette, Bohnapfel, Goldrenette... da kann einem schwindelig werden. Unzählige Sorten, jede mit ihren speziellen Eigenschaften. Unglaublich, was es jenseits der Supermarktregale noch alles gibt. Ich bin sehr gespannt auf die Ausbildung. Im November geht´s los.

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Die neue Regentin

Brutwabe mit verdeckelter Brut
Brutwabe mit verdeckelter Brut

Vor 3 Wochen habe ich das weisellose Volk mit einer neuen Königin beweiselt. Dabei habe ich auf den Ausfresskäfig verzichtet und die Weisel direkt aus dem Fangglas über das Flugloch einlaufen lassen. Die Wächterbienen haben die Dame mit Kusshand und Kniefall eingelassen, was zu erwarten gewesen war.

Nach einer Woche habe ich mal eine Klopfprobe gemacht, die positiv ausgefallen war. Nun hatten wir die letzten Tage nochmal sehr gutes Wetter, so dass ich die Kiste doch nochmal aufgemacht habe, um ganz sicher zu gehen. Und siehe da, mit der ersten Brutwabe strahlte mich schon ein wunderschönes, geschlossenes Brutnest an. Sehr schön, mehr wollte ich nicht wissen. Wabe wieder reingehangen und Deckel wieder zu. Schönen Winter, Mädels.

Straßenfeger

Und hier ist er, der erste kleine Film über die Stadtimkerin und ihre Bienen. Sabine und Niklas haben wirklich eine super Arbeit abgeliefert. Da ist alles drin, was einen echten Straßenfeger ausmacht: wahre Gefühle, schnelle Autos, gefährliche Tiere und zum Schluss sogar ein kleiner Striptease ;-).

Aber schaut selbst...


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Bei den Stadtbienen

Sitz der Stadtbienen in Berlin
Sitz der Stadtbienen in Berlin

Die Imkerin war in Berlin. Zum jährlichen Referententreffen von Stadtbienen e.V. in Kreuzberg.

Ich war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei und konnte nach diesen 2 Tagen sehr viel an Input und Inspiration mit nach Köln nehmen.

 

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Nachwuchsförderung

Sabine und Niklas
Sabine und Niklas

An einem der letzten schönen Tage in diesem Spätsommer hat die Imkerin Besuch bekommen.

Sabine aus Mannheim, Studentin der Wirtschaftswissenschaften, und Niklas, Politologe aus Leipzig, haben mir einen Nachmittag lang über die Schulter gefilmt. Beide waren im Rahmen der Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung für eine Woche nach Köln gekommen.

Ihr gemeinsames Thema für die Journalisten-Akademie war "Stadtimkerei".

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Tod einer Königin

Tote Bienenkönigin
Tote Bienenkönigin

Manchmal steht man ratlos davor und kann sich keinen Reim drauf machen. Eines meiner stärksten Völker hat seine Königin verloren. Diese Woche lag sie tot auf dem Flugbrett, von ihren Arbeiterinnen aus dem Stock getragen.

Ich kann es mir nicht wirklich erklären, nur mutmaßen. Äußerlich war sie unversehrt, mit gut einem Jahr auch noch recht jung. In dieser Saison hatte sie ein enorm starkes Volk aufgebaut, welches jedoch auch ständig einen hohen Varroadruck aufwies. Die starken Völker räubern leider sehr gerne bei den schwachen, und die Milben kommen dann als blinde Passagiere immer wieder mit.

 

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Imkerin goes Apfelbaum

Imkerin im Baum
Imkerin im Baum

Die Imkerin bildet sich weiter.

Ab Herbst diesen Jahres werde ich eine nebenberufliche Ausbildung zur Obstbaumwartin beginnen. Imkerei und Obstanbau ergänzen sich ja nahezu perfekt.

Die Ausbildung dauert bis zum Sommer nächsten Jahres und soll zur Bewirtschaftung von Streuobstwiesen befähigen. Sortenkunde, Bodenkunde, Vermehrung, Schnitt, Vermarktung, Schädlingsbekämpfung  und noch viel mehr werden Thema sein. Ich bin sehr gespannt auf diesen neuen Themenbereich und werde natürlich berichten.

Let´s wax!

Waben, fertig zum Einschmelzen
Waben, fertig zum Einschmelzen

In jeder Imkerei fällt Wachs an, ob man möchte oder nicht. Für den Hobbyimker ist dieser wertvolle Rohstoff eher uninteressant, wenn nicht sogar lästig. Letzteres traf bisher auch auf die Imkerin zu. Denn was tun mit altem Wachs, der zwangsläufig im Laufe der Saison anfällt und früher oder später Opfer der Wachsmotten wird?

Man muss ihn einschmelzen. Als Anfänger glaubt man den Tips aus dem Internet, welche das Einschmelzen total easy auf dem heimischen Küchenherd propagieren. Nicht easy, sondern sogar recht gefährlich, denn Wachs kann sich entzünden und ist dann nur schwer zu löschen. Zusätzlich hinterlässt es auch eine Riesensauerei in der Küche, begleitet von einem sehr eigenen Geruch, der noch Tage später in der Wohnung hängt. Ich spreche da aus Erfahrung.

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Masquerade

Die Bienen im Rheinland kennen ebenfalls eine 5. Jahreszeit. Jedoch fällt diese in den Spätsommer/Herbst, wenn das Drüsige Springkraut blüht. Als Biene fliegen sie aus, und kehren nach ihren Ausflügen in die Balsaminenfelder als Silberrücken wieder zurück. Dieser weiß-silbrige Streifen ist Pollen, den das Springkraut auf ihrem Rücken hinterlässt.


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Spätsommerpflege

Fit für den Winter?
Fit für den Winter?

Die Saison ist fast vorbei. Nach der Ernte ist der Honig nun abgefüllt und wartet im Keller auf den Verkauf. Trotzdem hat die Imkerin noch alle Hände voll zu tun, befinden sich die Bienen doch gerade jetzt - im Spätsommer - in einer sehr kritischen Phase. Die Spätsommerpflege bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Saison im kommenden Jahr.

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Obgfüllt is!

Der Honig ist im Glas. Endlich!

 

Nach etwa 3 Wochen regelmäßigem Rühren bildete sich der Perlmuttglanz auf der Oberfläche. Dieser Schimmer zeigt an, dass der Honig abfüllfertig ist. (Gut zu sehen auf dem ersten Foto in der Bildergalerie.)

 

Es wurden dann einzelne Familienmitglieder zum Frondienst verpflichtet, nämlich stundenlang regungslos auf die digitale Anzeige der Waage zu starren, damit auch drin ist was drauf steht. (Gut zu sehen auf dem 4. Foto in der Galerie ;-) )

Danke, Mama!

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Feierabendstimmung

Ein lauer Augustabend in Longerich. Auch die Bienen bereiten sich allmählich auf den Feierabend vor. Der Flugverkehr wird weniger, die letzten Pollensammlerinnen kehren heim, das Feierabendbierchen wird rumgereicht. Nach und nach wird jedes der 6 Beinchen entspannt hochgelegt. Schön so...


Erntezeit

Kursteilnehmerinnen bei ihrer ersten Honigernte
Kursteilnehmerinnen bei ihrer ersten Honigernte

Nachdem die Frühjahrsernte dieses Jahr mehr oder weniger ausgefallen ist, war nun Mitte Juli der Zeitpunkt gekommen, den Honig einzufahren. Zusammen mit einigen Teilnehmern aus dem Bienenbox-Kurs haben wir uns den Sonntag im Schleuderraum des Kölner Imkervereins um die Ohren geschlagen.

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Innenarchitektur

Es soll ja immer noch Imker geben, die den Naturwabenbau als wahres Teufelszeug betrachten. Wenn nur allein das Wort schon fällt, bekreuzigt sich der Mittelwandimker mehrfach, und spritzt zur Sicherheit noch Weihwasser über den Bienenstock.


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Doppelmonarchie

Bienenkönigin
Bienenkönigin

Die Natur hält manchmal überraschende Momente bereit.

Gestern habe ich die Völker in Chorweiler kontrolliert und wollte beim Dadant-Volk auch den Wassergehalt des Honigs messen.

Dazu habe ich die erste Honigwabe gezogen und sehe… Brut. Das darf eigentlich nicht sein, denn die Königin wird durch ein Absperrgitter im Brutraum gehalten. Innerlich ganz leise fluchend habe ich erstmal den Brutraum durchgesehen und finde auf Anhieb … die Königin.

 

Jetzt war ich etwas ratlos. Durch das Absperrgitter wird sie sich kaum gequetscht haben, so schlank ist ihre Taille nun doch nicht mehr. Mir schwante schon was… im Honigraum habe ich dann nach kurzem Suchen eine 2. Königin gefunden. Munter Eier legend spazierte sie über die Wabe, umgeben von ihrem Hofstaat, als ob nichts wäre.

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Kamillentee

Bei meinem täglichen Spaziergang in der Mittagspause habe ich nun ein kleines, wildes Kamillenfeld entdeckt. Wunderschön, wie der gelb-weiße Teppich blüht und seinen Kamillenduft verströmt.


Standort gesucht!

Bienenstöcke
Bienenstöcke

Die Imkerei Rheinblüte sucht einen neuen Standort für ca. 4-6 Bienenvölker. Bevorzugt im Kölner Norden / Westen. Gut eignen sich Flachdächer, Firmengelände, Schrebergärten, Streuobstwiesen oder große Privatgrundstücke. Bitte alles anbieten.

Stiche lassen sich gut vermeiden ;-)

Schwärmchen

Wabe im Kuntsch-Hoch-Maß
Wabe im Kuntsch-Hoch-Maß

Die Bienenbox auf dem Chorweilerdach hat seit 2 Wochen Bewohnerinnen.

Ein Minischwarm (vermutlich ein Nachschwarm) ist eingezogen, den ich in Wahnheide bei einem sehr netten türkischen Gartenbesitzer eingefangen konnte. Dort hatte der Schwarm bereits eine Nacht im Baum verbracht. Glücklicherweise hat Herr Abdullah dann den Imkerverein kontaktiert. Das ist die einzig richtige Entscheidung, anstatt selbst aktiv zu werden und die Situation dann einfach mit dem Gartenschlauch zu lösen...

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Presserummel

Die Chorweilerer Bienen wurden auch in diesem Jahr wieder auf dem Dachgarten des Marie-Juchacz-Zentrums von Vertretern der Presse besucht. Das Stadtmagazin KölnErleben hat einen sehr schönen Artikel über die Stadtimkerei in Köln geschrieben und neben meiner Wenigkeit auch Imkerkollegen Frank Methien vorgestellt. Zum Artikel. Vom Fotografen Paulo Santos haben wir außerdem einige sehr schöne Bilder bekommen...

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Große Ereignisse...

... werfen ihre Schatten voraus.

 

Die Imkerei Rheinblüte startet eine Kooperation mit dem Berliner Verein Stadtbienen e.V. Dieser hat sich den Schutz von Wild- und Honigbienen auf die Fahnen geschrieben und organisiert in zahlreichen deutschen Großstädten Einsteigerkurse in die ökologische Imkerei.

 

Und künftig wird die Imkerin ebenfalls Imkerkurse auf dem Dachgarten des Marie-Juchacz-Zentrums in Chorweiler anbieten! *freu*

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Aprilwetter

Die aktuelle Wetterlage ist für die Bienen recht schwierig. Der April war sehr kalt, teilweise noch mit Minusgraden in der Nacht. Die Völker pflegen bereits ausgedehnte Brutflächen; das kostet bei diesen Temperaturen viel Energie. In dieser kritischen Phase muss die Imkerin stets auf ausreichenden Futtervorrat achten. Gleichzeitig können die Bienen aktuell nicht viel Futter eintragen, da die Wetterbedingungen so schlecht sind.

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Wabenhonig

In diesem Jahr möchte ich mal was Neues ausprobieren. Aus dem einen oder anderen Volk möchte ich gerne Wabenhonig ernten. Somit habe ich erstmals beim Imkerfachhändler meines Vertrauens das entsprechende Equipment bestellt. Und musste mich schon wieder aufregen...

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