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Erntezeit

Kursteilnehmerinnen bei ihrer ersten Honigernte
Kursteilnehmerinnen bei ihrer ersten Honigernte

Nachdem die Frühjahrsernte dieses Jahr mehr oder weniger ausgefallen ist, war nun Mitte Juli der Zeitpunkt gekommen, den Honig einzufahren. Zusammen mit einigen Teilnehmern aus dem Bienenbox-Kurs haben wir uns den Sonntag im Schleuderraum des Kölner Imkervereins um die Ohren geschlagen.

Blinde Passagiere
Blinde Passagiere

Morgens habe ich die Bienenstände abgeklappert, die Honigräume ins Auto geladen und alles zum Schleuderraum gefahren. Ein paar Bienen, die sich noch in den Honigräumen befanden, hatten sich dann unter der PKW-Heckklappe gesammelt und die schöne Aussicht während der Fahrt genossen. Bienen im Auto machen die Imkerin schon lange nicht mehr nervös. Da passiert rein gar nichts.

Entdeckeln der Honigwaben
Entdeckeln der Honigwaben

Meine Helferlein haben dann Waben entdeckelt, die Schleuder am Wegtaumeln gehindert, das Überlaufen von Eimern vermieden und natürlich Honig geschleckt. So ein kleiner Hilfstrupp ist echt Gold wert.

Kaffeepause
Kaffeepause

Zwischendurch gab´s mal Käffchen von der Tanke für ein kleines Päuschen. Ja, ökologisch nicht wirklich vorbildlich. Im nächsten Jahr werde ich ein oder zwei Thermoskannen mitnehmen. Zum Schluss musste natürlich die klebrige Hinterlassenschaft wieder gesäubert werden, denn der nächste Imker kam schon am nächsten Tag mit seiner Ernte. Also die Schleuder ausspülen, Siebe und Entdecklungsgeschirre säubern und natürlich den klebrigen Boden wischen. Gegen Abend waren wir mit allem durch.

Das Ergebnis von 4 geschleuderten Honigräumen: ein voller Golf-Kofferraum. Mit wachsender Völkerzahl muss sich die Imkerin mal Gedanken um ein größeres Auto machen.

Nun muss der Honig ein paar Tage ruhen, dann beginnt das Rühren, bis der Honig abfüllreif ist.