Stadthonig

In Köln hat der Imker hervorragende Bedingungen. Es kann zweimal im Jahr Stadthonig geerntet werden; je nach Verlauf im Mai / Juni und dann nochmal Ende Juli / Anfang August. Nach der letzten Ernte schließt sich die Varroabehandlung an.

 

Die Stadtimkerei kann hauptsächlich eine bunte Mischung an Blütenhonigen liefern. Sortenhonige wie Raps- und Sonnenblütenhonig sind aufgrund der Landwirtschaft eher auf dem Land möglich. In vielen Städten kann jedoch auch Lindenblütenhonig geerntet werden. Auch fallen die Ernten in Masse und Zusammensetzung jedes Jahr anders aus, da sie von den schwankenden Begebenheiten der Natur abhängen. Es wird also jedes Jahr spannend...

Die Ernte

Bild: Honigschleuder
Honigwaben in der Schleuder

Die Honigwaben werden möglichst kurz nach der Entnahme aus dem Bienenstock geschleudert. Dann sind sie noch "stockwarm" und der Honig noch fließfähig. Nach dem Schleudern wird der Honig gesiebt, um eventuelle Wachsteilchen rauszufiltern. Der wertvolle Pollen bleibt dabei erhalten. Anschließend wird der Start der Kandierung abgewartet. Dies kann ganz unterschiedlich lang dauern, je nach Zusammensetzung des Honigs. Mit der Kandierung beginnt man den Honig zu rühren. Und zwar täglich mehrere Minuten. Das gibt schon mal ein wenig Muskelkater.

Verkauf

Ich verkaufe meinen Honig nicht im Glas des Deutschen Imkerbundes (DIB), sondern in eigener Aufmachung. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Der DIB bietet jedoch jedem Imker die Möglichkeit, den Sachkundenachweis zu erlangen. Dies ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man seinen Honig verkaufen möchte.

Denn viele Fragen tauchen immer wieder auf:

Wann ist der Honig reif für die Ernte?

Welche hygienischen Vorschriften müssen beachtet werden?

Wie kann Honig optimal gelagert werden?

Was sagt das Lebensmittelrecht?

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Sachkundenachweis des Deutschen Imkerbundes
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